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Die autonome spanische Enklave Ceuta ist eine Festungsstadt. Auf dem afrikanischen Kontinent an der östlichen Seite der Straße von Gibraltar gelegen nahm die Stadt stets wichtige strategische Funktionen ein. Es leben 76.000 Menschen in Ceuta, wo andalusischer Lebensstil auf nordafrikanische Mobilität trifft. Das Straßenbild ist eine Mischung aus arabischen und christlichen Elementen. Verschiedene Volksgruppen und Kulturen haben hier einst gelebt: Karthager, Griechen, Römer und Muslime findet man auf den etwa 20 qkm Fläche. Den Namen hat die Stadt vom lateinischen Wort „sebta“, was sich von der Bezeichnung „septem fratres“ (sieben Brüder) ableitet. Zu römischer Zeit war die Stadt von den Karthagern besiedelt und bis ins 15. Jahrhundert hinein wurde es von arabischen Volksstämmen bewohnt. Im Jahre 1415 wurde es von den Portugiesen erobert und ab 1580 von der spanischen Krone zur Enklave erklärt. Das Zentrum um den Plaza de África wird von den historischen Stadtmauern umschlossen. Die an Stelle einer Moschee errichtete Kirche Nuestra Señora de Africa gilt neben der Barock-Kathedrale Santa Maria de la Asuncion als Hauptsehenswürdigkeit der Stadt. Auch ein Gedenkstein des Diktators Franco findet sich hier.Anzeige: Casting.mobi - Castings weltweit